Veltheim an der Weser

Wissenswertes, Aktuelles und Historisches aus Veltheim
 

Die Hildburg-Route - eine sehr schöne Radwanderung

Routenplan für die Hildburg-Route (Kurzfassung), von Reinhold Kölling

 

Tag 1:

 Start: Kirche Veltheim (Hildburgkirche)  an der Driftenstraße.

 

Route:

Von der Kirche Veltheim (Hildburg Kirche) zur Fähre Veltheim 1,5 km und Überfahrt (Nur an Wochenenden und Feiertagen möglich).Ansonsten über die Weserbrücke Eisbergen fahren.

Von der Fährstelle der Lipper Seite vorbei an Schloss Varenholz zum Kloster Möllenbeck (Hildburgkirche) (5 km), dort Besichtigung der Klosteranlage/ Domäne; Erfrischung im Biergarten möglich.

Auf der Hildburgstraße (leichte Steigung) nach Silixen (7 Km);  (Hildburgkirche)

Von Silixen über Bögerhof und über Krankenhagen, Uchtdorf nach Exten  (Hildburgkirche) (5 km), vorbei am Rittergut Exten nach Hohenrode (6,3 km). (Hildburgkirche)

 Von Hohenrode nach Fuhlen (7,5 Km) 

 Von Fuhlen nach Lachem (5 km)

 Von Lachem nach Hameln (7,5 km)

In Hameln bietet sich eine Übernachtung an (Stadtbesichtigung; gute Gastronomie). Wer eine kürzere Variante der Hildburg-Route vorzieht, sollte von Hohenrode zur Weserfähre Großenwieden (gut ausgeschildert) fahren und dort mit der Fähre übersetzen, und von dort nach Hessisch Oldendorf fahren und ggf. dort übernachten, oder die Route an einem Tag zu Ende fahren.

Tag 2:

Von Hameln zum Stift Fischbeck (6,5 km), von dort über Weibeck nach Hess. Oldendorf (4,5 km) (bei Übernachtung in Hessisch Oldendorf entfällt dieser Teil des Weges.

Von Hess. Oldendorf nach (leichte Steigung) Segelhorst (2,5 km) (Hildburgkirche)

Von Segelhorst ( über Welsede) nach Deckbergen (Hildburgkirche) - (leichte Steigungen) ( 9km)

Von Deckbergen nach Steinbergen (Hildburgkirche) - (Steigungen) (5 Km)

Von Steinbergen nach Rinteln (Stadtbesichtigung) ( 4 Km)

 Von Rinteln nach Eisbergen (Hildburgkirche) (5 km)

 Von Eisbergen nach Veltheim zur (Hildfburgkirche) ( 4,5 km)

 

Erläuterungen zur Hildburgroute:

- eine sehr schöne Fahrradtour durch das Lipper- und Schaumburger Land, rund um das "Rintelner Becken"

Startpunkt ist das schöne über "1111-jährige" Veltheim an der Weser.

 

Auf dieser Route lernen Sie alle im Jahre 896 von der frommen Hildburg gegründeten neun Kirchen kennen, benutzen die traditionsreiche Veltheimer Weserfähre, kommen an dem Schloß Varenholz, dem Kloster Möllenbeck und der Schaumburg vorbei.

Ein geschichtlich äußerst interessanter Ausflug durch eine wunderschöne Landschaft (auch mit dem Auto möglich – außer Fähre Veltheim – dann über Weserbrücke Eisbergen fahren).

 

Unterwegs treffen Sie auf traditionsreiche Gasthäuser. Möchten Sie die Radtour (ca. 80 km) nicht an einem Tag abschließen, so sind unterwegs ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten gegeben. Übrigens auch am Start und Ziel in Veltheim sind Übernachtungen zu jeder Zeit möglich. Traditionsreiche Gasthäuser und Pensionen stehen für Ihren Kurzurlaub bereit. Eine Verkürzung der Route ist möglich, wenn Hameln nicht besucht wird.

 Das Rintelner Becken

Das breite Wesertal zwischen Hameln und Minden gehört zu den schönsten Tallandschaften Deutschlands. Das "Rintelner Becken" ist die Tallandschaft der Weser von der "Wehrberger Enge" bis zur "Vlothoer Enge" und liegt inmitten dieser schönen Weserlandschaft. Von Berg zu Berg ist das Rintelner Becken ca. 9 km breit und 30 km lang, durchströmt von den weiten Windungen der Weser. In diesem Gebiet liegen die Städte Porta Westfalica, Rinteln und Hessisch Oldendorf.

 Die Route

Startpunkt ist die 896 gegründete Kirche in Veltheim an der Weser in der Stadt Porta Westfalica. Gen Osten führt der Radweg zur Veltheimer Weserfähre; an Wochenenden und Feiertagen ist ein Übersetzen mit der traditionsreichen Hochseilfähre möglich.

 

Auf der anderen Weserseite führt der Weg vorbei am Weserfreizeitzentrum Stemmen und dem Schloß Varenholz nach Möllenbeck. Hier steht das Kloster Möllenbeck mit der 896 gegründeten Stiftskirche. Mit dem Auto oder bei eingestelltem Fährbetrieb in Veltheim führt die Route von der Veltheimer Kirche gen Osten nach Eisbergen und dort über die Weserbrücke nach Möllenbeck zum Kloster Möllenbeck (Hildburgkirche) (ca. 8 km).


Vom Kloster Möllenbeck überquert der Weg die alte Handelsstraße Paderborn-Lemgo-Rinteln-Minden und führt in Möllenbeck durch die Hildburgstraße mit einer leichten Steigung in Richtung Krankenhagen.

 

Noch vor Krankenhagen hinter einer Bergkuppe führt der Weg mit leichtem Gefälle in Richtung Silixen. Kurz hinter dem Ortseingang liegt linksseitig die Kirche Silixen (Hildburgkirche) (von Möllenbeck bis Silixen 8 km).

 







Einige Meter hinter der Kirche Silixen führt die Route links in Richtung Krankenhagen, wobei die Strecke nun kurze Zeit auf der Hauptstraße in Richtung Rinteln geführt wird. Auf einer Bergkuppe kann rechtsseitig ein Nebenweg mit starkem Gefälle in Richtung Exten genutzt werden.

 



Im Ort Exten führt diese Teilstrecke direkt auf die Kirche Exten zu (7 km).








Von Exten führt der Weg auf ebener Fahrtroute entlang der Weser nach Hohenrode, der nächsten Hildburgkirche (von Exten nach Hohenrode sind es 5 km).


Von Hohenrode geht es weiter entlang der Weser auf die Weserfähre Großenwieden zu, die nun genutzt wird (gut ausgeschilderte Autofähre).(Oder es wird der Weg entlang der Weser bis Hameln gewählt, um ggf. dort zu übernachten und die schöne Fachwerkstadt zu besichtigen. – siehe anfänglichen Routenplan.)

 

Von Großenwieden führt der Weg über die Ortschaft Welsede zur Kirche in Segelhorst (Hohenrode bis Segelhorst 15 km). Autofahrer können auch über die Weserbrücke in Fuhlen über Hessisch Oldendorf nach Segelhorst fahren.

 

Von Segelhorst ein wenig ansteigend führt die Hildburg-Route nach Rohden, Welsede linksseitig liegend lassend, und weiter unterhalb der Schaumburg nach Deckbergen zur Kirche Deckbergen. Ein lohnender Abstecher zur "Schaumburg" ist möglich (2,5 km; Segelhorst bis Deckbergen ohne Schaumburg 11 km).

 

Von Deckbergen über Westendorf führt der Weg unterhalb des Wesergebirges mit schöner Aussicht auf das Wesertal nach Steinbergen und dort zur Kirche Steinbergen (Deckbergen-Steinbergen 5 km).

 











Von Steinbergen führt der Weg nach Rinteln, dann entlang der Weser in Richtung Eisbergen (Porta Westfalica), um dort die letzte Hildburgkirche zu besichtigen. Es ist auch der Weg über Rinteln und Todenmann nach Eisbergen möglich (sehr schöne Aussichten, beide Teilstrecken ca. 12 km).

 









Von Eisbergen nach Veltheim sind es dann auf ebener Strecke noch 4,5 km. 

 

 

Kartenempfehlung:

Radwanderkarte "Radwandern im Schaumburger Land" , ISBN 3-9806567-2-1, Vocis-Verlag

Unterkünfte:

Verkehrsvereine der Städte Porta Westfalica, Rinteln und Hessisch Oldendorf

Die Hildburglegende ist in dem Buch "Anfang und Fortschritt" Chronik von Veltheim Band 2, von Reinhold Kölling ausführlich beschrieben.

In Kürze wird diese Legende auch auf diesen Webseiten erscheinen.

 

 




Weserüberfahrt ohne Motor - Veltheimer Fähre

Die Fähre in Veltheim hat eine lange Tradition. In Kürze erscheint im Menü: "Historisches" eine Ausarbeitung dazu. Es lohnt sich immer, die Fährstelle an der Weser in Veltheim zu besuchen. An den Wochenenden und Feiertagen ist dann sogar die Überfaht möglich, gut geeignet für Radfahrer und Wanderer, um das schöne Lipperland zu besuchen.

Es folgt der Erbpachtkontrakt aus dem Jahre 1786. Die Fähre gab es aber schon vor 1786.

Der Erbpachtkontrakt der Fähre zu Veltheim

aus dem Jahre 1786

 

aus den Aufzeichnungen des Lehrers Wellpott (Jan. 1925)

 

(zusammengestellt von Reinhold Kölling, Ortsheimatpfleger Veltheim)

 

1. Der Fährmann hat die Fährschiffe selbst anzuschaffen und die Überfahrt an denjenigen Orte, wo sie bisher gewesen ist, zu belassen.

2. Hat sich der Erbpächter in Erhebung des Fährgeldes nach dem Fährreglement vom 2. September 1767 in allen Stücken ganz genau zu richten und zu dem Ende eine schwarze Tafel, worauf die Taxe in weißen Buchstaben deutlich geschrieben ist, an die Fährstange zu hängen, dass sie den Passierenden sofort in die Augen fallen kann, und bei Vermeidung der im Reglement bestimmten Strafe sich zu enthalten, ein mehreres zu fordern.

Den Passierenden muss er höflich begegnen, auch dafür sorgen und einstehen, dass solches von seinen Leuten geschehe, die Passagiere nach Möglichkeit geschwind und sicher überfahren, von dem zum Dienst des königlichen Amts und in sonstigen herrschaftlichen Verrichtungen überzusetzenden Personen aber kein Fahrgeld fordern, sondern solche unentgeltlich und ohne Aufenthalt hin und zurückfahren.

3. Verdächtige Personen, Deserteurs und dergleichen darf er nicht überfahren, sondern wenn ihm solche vorkommen, so ist er schuldig nach Pässen zu fragen, sie bei deren Ermangelung anzuhalten, und dem Amte zur weiteren Verfügung Anzeige zu tun.

4. Erbpächter darf nicht zugeben, dass dem Fährgerechtsame oder Landesbefugnis einiger Schade oder Nachteil zugefügt werde, und muss er vorkommendenfalls, wenn von lippischer Seite der hiesigen königlichen Fähre Hindernisse in den Weg gelegt, oder die Schlacht am gegenseitigen Ufer der Weser weiter und so weit in den Strom gelegt würde, dass dem diesseitigen Ufer und der Fährstelle dadurch Nachteil entstehen könnte, bei Vermeidung scharfer Ahndung davon dem Amte sofort Anzeige tun.

5. Erbpächter zahlt jährlich 9 Thaler 12 Silbergroschen.

6. Er kann diesen Satz nicht runter setzen.

7. Will der Erbpächter sein Recht verkaufen oder einem Dritten übertragen, muss er die Genehmigung der Kriegs- und Domänenkammer nachsuchen.

8. Die Domänenkammer verspricht die Erbpacht niemals zu erhöhen.

So geschehen Minden, den 13. Februar 1786.

Königlich Preußische Minden- Ravensberger  Kriegs- und Domänenkammer.


Radeln in und um Veltheim

Veltheim an der Weser liegt am beliebten Weserradweg. Diese führt direkt durch den alten Dorfkern und gerade jetzt im Sommer ist dieser sehr beliebt. Wir Veltheimer freuen uns über die vielen auswärtigen Radler, die durch unseren schönen Ortskern fahren.

Aber auch für Veltheimer bietet Veltheims Umgebung tolle Möglichkeiten für kurze und lange Touren mit dem Fahrrad.

In diesem Menü „Freizeittipps“ beschreiben wir u.a. Fahrrad- und Wanderrouten rund um Veltheim:

Tour 1:

Für schnelle Radler locker in knapp zwei Stunden machbar ist diese Tour – wer sich lieber Zeit lässt (zu empfehlen)  kann die Tour ausdehnen, denn gastronomische Betriebe mit Bier- und Kaffeegärten an der Route laden ein. Start ist am Mühlensymbol an der Ravensberger Straße. Der Weg führt dann über die Driftenstraße (hier findet sich schon nach kurzer Fahrt rechts die schöne „Radler Rast“), vorbei an der Kirche und dem Biergarten „Im Alten Krug/ Stiller“, auf den Heuweg Richtung Vlotho (am Heuweg Abzweig zum Biergarten „Veltheimer Hof“ möglich. Auf dem tollen Radweg entlang zwischen Bahn, Weser und Buhn nach Uffeln, vorbei an der beliebten Eisdiele, und auf dem Radweg auf der rechten Weserseite bleibend bis Holtrup fahren. Entweder dem Radweg über die A2-Brücke oder mit der Fähre Amanda in Costedt auf die andere Weserseite, wo es auch zwei schöne Biergärten gibt. Und dann entlang des Radwegs durch die Weserwiesen in die Porta Westfalica, unterwegs ein schönes Bauerncafe.

In der Porta angekommen, findet sich in Barkhausen neuerdings die Weserstrandbar, die „Blue Bar“, der Biergarten am „Fährhaus“ und vor der Brücke eine Eisdiele.

Von dort über den Faulensiek und den Sprengelweg wieder zum Ausgangspunkt.

Wenn dieser erreicht ist, sind rd. 35 Kilometer geschafft. Auch dann lohnt sich wieder eine Stärkung in der Veltheimer Gastronomie (siehe eingangs).